Deutung der Träume

Symbolbild Träumen © Bildagentur PantherMedia rfphoto Symbolbild Träumen © Bildagentur PantherMedia rfphoto

Die Traumdeutung ist kein modernes Phänomen, sondern wird bereits seit der Antike betrieben. Der griechische Traumdeuter Artemidor von Daldis verfasste im 2. Jahrhundert ein Buch über die Thematik, das den klangvollen Namen Oneirokritika, zu deutsch „Traumdeutung“, trägt. Im Mittelalter maßen die Menschen den Träumen, je nach Art, entweder einen göttlichen oder dämonischen Ursprung bei. Doch nicht nur im Volksglauben und der Wahrsagerei spielten die nächtlichen Aktivitäten des Gehirns eine Rolle. Ab dem 18. Jahrhundert fand die Traumdeutung ihren Platz in der Psychologie. Immer mehr Psychologen und Forscher wandten sich dem Deuten von Traumsymbolen zu und kamen zu dem Schluss, dass diese weitaus mehr sind, als eine zufällige Fantasiereise. Doch warum träumen wir und warum lohnt es sich, die Symbole zu deuten?

Warum wir träumen

Ob wir uns am nächsten Morgen daran erinnern, oder nicht – jeder von uns träumt. Und das jede Nacht. Das ist auch gut so, denn wie Wissenschaftler glauben, verarbeiten wir so unseren Tag und festigen, was wir gelernt haben.

Auch Probleme können nachts im Traum gelöst werden, da der Schlafende meist kreativer denkt und alte Erfahrungen mit neuen mischt. Auf diese Weise entstehen ganz neue Perspektiven und Lösungen. So lernt der Träumende unter anderem, Gefahren zu vermeiden und besser mit Angstsituationen umzugehen. Da das Gehirn im Schlaf anders agiert, als im Wachzustand, wirken Träume oft bizarr oder ergeben erst Sinn, wenn wir die Traumsymbole deuten. Vieles, was wir im Schlaf sehen, hat nämlich eine ganz andere Bedeutung, als es auf den ersten Blick scheint.

Keine Angst vor Alpträumen

Sie sind nicht schön, aber meistens sehr aufschlussreich, wenn wir uns ihnen widmen. Die Rede ist von Alpträumen. Vermutlich hatte jeder schon mal einen Traum, der den ganzen Tag präsent war und einen mit einem bedrückenden Gefühl zurück lässt.

Doch Psychologen sind sich einig: Die negativen Träume haben eine wichtige Bedeutung, die oftmals sogar etwas sehr Gutes verheißen. Sie geben Aufschluss über aktuelle Sorgen und Ängste und können uns sogar helfen, diese zu erkennen und zu beseitigen. Träume, wie Katastrophen, können eine Veränderung im Leben bedeuten, die nicht immer negativ sein muss. Was die Angst im Traum auslöst, ist oftmals die Angst vor einer Situation im Wachzustand.

Man kann seine Traumdeutung im Internet suchen was es bedeutet es gibt einen die Erkenntnis über das geträumte. Ein Tod kann bedeuten, dass Altes losgelassen wird und man sich weiterentwickelt. Sicherlich sind diese Traumsymbole nicht angenehm und es wäre schöner von einem tollen Urlaub zu träumen, doch wer sich seinen Alpträumen stellt und diese deutet, der kann sehr viel über sich und sein Unterbewusstsein lernen und zu seinen Gunsten nutzen. So werden unsere Träume zur Selbsttherapie.

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Nicht nur Esoteriker deuten Träume

Einige halten die Traumdeutung für eine esoterische Angelegenheit, doch das ist sie bei Weitem nicht. In verschiedenen Gebieten der Psychologie, wie zum Beispiel der Psychoanalyse und der Gestalttherapie spielt das nächtliche Kopfkino eine große Rolle. Denn Träume offenbaren unser Unterbewusstsein und helfen uns dabei, zu verstehen, was uns beschäftigt.

Die Psychiater Sigmund Freud und Carl Gustav Jung sahen in ihnen den Schlüssel zur Selbsterkenntnis und die Darstellung der inneren Wirklichkeit. Heute wird die Deutung von Traumsymbolen in der Wissenschaft und der Therapie immer wichtiger. Selbst Neurowissenschaftler nehmen sich der Thematik an. Immer mehr Methoden werden entwickelt, mit denen der Träumende lernen kann, wiederkehrende Träume zu verarbeiten und zu deuten. Manchmal ist es ratsam einen Coach, zurate zu ziehen der einen bei der Traumdeutung hilft und/oder bei den Änderungen im Leben unterstützt.

Hierzu gehört beispielsweise das luzide Träumen, bei dem sich der Schlafende bewusst wird, dass er träumt und somit mehr Kontrolle über die nächtlichen Eindrücke hat. Unzählige wissenschaftliche und psychologische Werke über die Traumdeutung zeigen, dass die Zeiten, in denen man diesen Bereich nur der Esoterik zuordnete, längst der Vergangenheit angehören.

Fazit

Wer mehr über sich und sein Innerstes erfahren möchte und sogar daran wachsen will, der findet die Lösung in seinen Träumen. Ob wunderschön, bizarr, oder unheimlich – Träume sagen viel über den Schlafenden aus. Sich seinen Träumen zu stellen kann das Leben im Wachzustand signifikant verändern. Denn die Symbole, die uns im Schlaf begegnen, sind weitaus mehr, als Zufall. Nehmen wir uns ihnen an und integrieren ihre Bedeutung in unser Leben, so können wir über uns selbst hinauswachsen, Ängste besiegen und sogar neue Perspektiven und Lösungen für Herausforderungen erhalten. Die Traumdeutung ist also nicht nur etwas für Esoteriker, die einen höheren Sinn in ihren nächtlichen Reisen suchen, sondern vor allem auch für diejenigen, die sich selbst besser kennenlernen möchten, wie die Psychologie und Wissenschaft zeigen.

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