Lenormandkarten

Im Jahre 1843 kam das erste Lenormandkartenspiel heraus. Es ist nach der berühmten Wahrsagerin Madame Lenormand benannt. Damals bestand es noch aus 54Karten. Dazu gab es insgesamt fünf Bücher aus den Bereichen Astrologie, Chiromantie und weitere Orakelformen. Madame Lenormand soll die Karten selbst nie genutzt haben. Die Karten wurden auch erst nach ihrem Tod veröffentlicht.

Im Jahre 1850 erschien das so genannte „Kleine Deck“ mit nur noch 36 Karten. In der Anzahl hat sich das Kleine Deck bis in die heutige Zeit im deutschsprachigen Raum etabliert. Vom Aufbau her ähnelt es dem Skatspiel. Es gibt Decks, die das Skatblatt und die verkleinerte Abbildung der Lenormandkarten zeigen.

Lenormandkarten sind von 1 bis 36 durchnummeriert. Jede einzelne Karte hat eine Grundbedeutung. Mit den Lenormandkarten kannst du mittels verschiedener Legungen in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft blicken. Wenn du dir die Karten von einer Wahrsagerin oder einem Wahrsager legen lässt, so wird diese(r) mit der „Großen Tafel“ beginnen. Dazu werden alle 36 Karten verdeckt ausgelegt.

Oft genügt es aber auch die Lenormandkarten in einer bestimmten Art auszulegen um für ganz bestimmte Fragen eine Antwort zu erhalten:

  • Kreuz, einfach: es werden 4 Karten verdeckt ausgelegt um kurze Fragen zu beantworten
  • Keltisches Kreuz: hier sind es insgesamt 13 Karten die sehr umfangreich deine Fragen beantworten können
  • Tages-, Wochen- oder Monatskarte: Insgesamt 7 Karten werden für einen Blick in die Zukunft ausgelegt

Vorgenannte Legungsarten sind gerade ausreichend für die Anfänger unter Euch, wenn ihr Euch selbst die Karten legen möchtet. Deuten kannst du die Karten mittels der Handbücher, die meistens beim Kauf von Lenormandkarten dabei sind.

Andere Karten Arten

Es gibt verschiedene Kartensets, eine nicht vollständige Auswahl:

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